Hartz 4 Auszahlung

Der Zahlungskalender mit den aktuellen Auszahlungsterminen für das Arbeitslosengeld 2

Auszahlungstermine für Hartz 4 - Arbeitslosengeld 2Das Arbeitslosengeld II (ALG II oder „Hartz IV“ genannt) wird zum Ende jeden Monats durch die Kostenträger (Agentur für Arbeit und zuständigen Jobcenter) an die jeweiligen Kreditinstitute überwiesen.

Der Anspruch der Geldleistung wird dabei, anders als beim Arbeitslosengeld I, immer im Voraus geleistet. Das Geld wird von den Kostenträgern an die Banken überwiesen und muss Leistungsberechtigten laut SGB II bis spätestens zum Monatsersten, entweder auf dem Konto oder per Barauszahlung, zur Verfügung stehen.

Je nach Kalendermonat steht Hartz 4 Empfängern das Arbeitslosengeld 2 an unterschiedlichen Tagen zur Verfügung. An diesen sogenannten „Überweisungstagen“ können Sie über die Geldleistung verfügen. Wann die Bezüge für das Arbeitslosengeld 2 monatlich ausgezahlt werden finden Sie im nachfolgenden Hartz IV Zahlungskalender.

Hartz 4 Zahlungskalender für 2017 / 2018

Die Daten zu den Auszahlungsterminen werden mit Unterstützung der Agentur für Arbeit und HartzIV.info bereitgestellt.

Listenansicht der Auszahlungstermine

Monat

Hartz 4 Auszahlungstermin

für Februar

31.01.2017

für März

28.02.2017

für April

31.03.2017

für Mai

28.04.2017

für Juni

31.05.2017

für Juli

30.06.2017

für August

31.07.2017

für September

31.08.2017

für Oktober

29.09.2017

für November

30.10.2017*

*Der Hartz 4 Auszahlungstermin ist im Jahr 2017 für alle Bundesländer gleich, da der Reformationstag am 31.10.2017 zum 500. Jubiläum einmalig ein bundesweiter Feiertag ist.

für Dezember

30.11.2017

für Januar

29.12.2017

Monat

Hartz 4 Auszahlungstermin

für Februar

31.01.2018

für März

28.02.2018

für April

29.03.2018

für Mai

30.04.2018

für Juni

30.05.2018*

31.05.2018

*Hartz 4 Auszahlungstermin für die Bundesländer mit dem Feiertag „Fronleichnam“ (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland)

für Juli

29.06.2018

für August

31.07.2018

für September

31.08.2018

für Oktober

28.09.2018

für November

30.10.2018*

31.10.2018

*Auszahlungstermin für Bundesländer mit Feiertag „Reformationstag“ (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen)

für Dezember

30.11.2018

für Januar

31.12.2018

Die Höhe des Anspruchs können Sie mit dem Hartz 4 Rechner ermitteln.

Anträge und Formulare zum Arbeitslosengeld II finden Sie hier.

Wann werden die Hartz IV Leistungen auf das Konto überwiesen?

Das Geld wird immer (spätestens) am letzten Werktag im aktuellen Monat gebucht und sollte dann auf dem Konto sein. Am Ersten eines neuen Monats muss es zur Verfügung stehen – § 41 SGB II und § 42 SGB II.

Sollte das Geld nicht am ersten des Monats zur Verfügung stehen, sollte das Problem unverzüglich mit dem JobCenter besprochen werden. Das Problem kann auch bei der Bank liegen und sollte hierzu in Betracht gezogen werden. Das Jobcenter gibt darüber Auskunft, wann das Geld zur Gutschrift ( Valuta ) angewiesen wurde. Die meisten Banken haben pro Tag mehrere Buchungsläufe, wodurch es durchaus zu unterschiedlichen Zahlungseingängen kommen kann.

Die Überweisung des Arbeitslosengeld 2 auf das Konto ist an keine Uhrzeit gebunden.

Info zum Buchungstag und zur Wertstellung:

Der Buchungstag der Hartz 4 Auszahlung ist der Tag, an dem das Geld bei der Bank eingeht. Je nach Kreditinstitut ist der Tag erst auf dem Auszug sichtbar, wenn die Wertstellung erfolgt ist.

Der Tag der Wertstellung wird vom Absender festgelegt. In der Regel das Jobcenter. Diese weisen Zahlungsaufträge i.d.R. immer um den 21. – 22. eines Monats an. Das Geld wird also rechtzeitig an die Banken überwiesen. Zudem legt das Jobcenter den Tag der Wertstellung bei der Bank fest. Die Bank bucht die Wertstellung zu diesem Tag und das Geld steht zur Verfügung.

Hartz 4 Auszahlung auf das Girokonto

In der Regel wird das Arbeitslosengeld 2 auf das Bankkonto ausgezahlt. Die Banken sind dazu angehalten, Girokonten für jeden Bürger zur Verfügung zu stellen. Allerdings können Ausnahmen durch „besonderen Gründe im Einzelfall“ von den Banken geltend gemacht werden.

Um Geld ausgezahlt zu bekommen, müssen Hartz 4 Empfänger Kontoinhaber oder bei einem gemeinsamen Konto zugangsberechtigter Mitinhaber sein. Überweisungen werden ab 10 Euro getätigt.

Ist ein Konto Pflicht für die Hartz 4 Leistungen?

Nein. Es ist für die Bearbeitung und Entgegennahme der Leistungen am einfachsten. Das Geld wird in der Regel bargeldlos an anspruchsberechtigte Personen überwiesen.

Falls keine Möglichkeit besteht das Geld auf ein eigenes Konto überwiesen zu bekommen, gelten die folgenden Ausführungen zur Barauszahlung:

Hartz 4 Auszahlung ohne Girokonto – Barauszahlung

Haben Hartz 4 Empfänger kein eigenes Konto bei einer Bank oder einem Kreditinstitut, wird die Geldleistung durch eine „Zahlungsanweisung zur Verrechnung“ zur Verfügung gestellt. Diese können Empfangsberechtigte sich oder eine beglaubigte Person bei allen Auszahlungsstellen der Deutschen Post sowie der Deutschen Postbank bar auszahlen lassen.

Durch die Barauszahlung entstehen jedoch pauschale Kosten von 2,85 Euro, welche vom jeweiligen Auszahlungsbetrag abgezogen werden.

Ausnahme: Kann die dauerhaft erfolglose Eröffnung eines Bankkontos nachgewiesen werden, müssen die Pauschalen Kosten nicht bezahlt werden.

Je nach Höhe des Auszahlungsbetrages werden Gebühren bei der Auszahlungsstelle für eine Barauszahlung fällig. Auf die Auszahlungsgebühren haben die Träger keinen Einfluss und sie lauten wie folgt:

AuszahlungsbetragAuszahlungsgebühr
bis 50 €3,50 €
von 50 € bis 250 €4,00 €
von 250 € bis 500 €5,00 €
von 500 € bis 1.000 €6,00 €
von 1.000 € bis 1.500 €7,50 €

Gesetzliche Leistungspflicht bei Barauszahlungen von Leistungen:

Auf die Hartz 4 Auszahlung haben Bedürftige gemäß § 38 SGB I i.V.m. § 1 Abs. 2 Nr. 2 SGB II einen Rechtsanspruch.

Laut. § 41 SGB I i.V.m. § 41 Abs. 1 Satz 3 SGB II ist der Anspruch auf das Arbeitslosengeld 2 am ersten Tag des Monats fällig. § 42 S. 1 SGB II sieht zwar im Regelfall eine Auszahlung auf ein Bankkonto vor, verbietet jedoch keine Barauszahlung, im Gegenteil: § 42 S. 2 SGB II sieht ausdrücklich auch eine Barauszahlung vor. Weigerungen von Sachbearbeitern mit der Begründung, dies ginge nicht oder das dürfe man nicht, sind also reine Schutzbehauptungen oder interne Arbeitsanweisungen die rechtswidrig sind. Anspruch besteht dabei gemäß § 38 SGB I i.V.m. § 1 Abs. 2 Nr. 2 SGB II auf die volle Leistung, nicht nur auf einen Teilbetrag oder einen Vorschuss.

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