Angesichts der steigenden Inflation in Deutschland und der in die Höhe schießenden Energiepreise hat der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, eine „soziale Klimazulage“ vorgeschlagen. Das Klimageld soll sich an alle richten, die weniger als 4000 Euro im Monat verdienen (bei Verheirateten erhöht sich der Betrag auf zusammen 8000 Euro pro Monat!). Das bedeutet, dass jeder, der allein oder gemeinsam weniger als diesen Betrag pro Monat verdient, für einen Klimazuschuss in Frage kommt! Auch die Sätze für Sozialhilfeempfänger sollen um 50 Euro erhöht werden.


Derzeitige Unterstützungsmaßnahmen: Das 9-Euro-Ticket wurde bereits eingeführt und kann ab dem 1. Juni dieses Jahres genutzt werden. Im September soll eine Energiepauschale von 300 Euro für jeden Einkommensteuerzahler in Betracht gezogen werden.

Hinweis: Die Inflationsrate in Deutschland liegt derzeit bei 7,4 % – die höchste Inflationsrate seit 20 Jahren verteuert die Preise für Lebensmittel, Energie und Leben erheblich.

Der Zuschuss „Soziales Klima“ soll einmal im Jahr gezahlt werden und ist ein einkommensabhängiger prozentualer Bonus. Das heißt: Je höher das Einkommen, desto höher der Bedarf an einem Freibetrag und desto höher der Betrag, der gezahlt werden soll. Das bedeutet, dass Hartz-IV-Empfänger wahrscheinlich am meisten profitieren werden.

Wie hoch dieser soziale Klimazuschuss sein wird und wann dieser in Kraft tritt, ist noch nicht bekannt. Laut Bundesminister Heil ist der Januar 2023 geplant. Die genaue Höhe des sozialen Klimazuschusses muss noch ausgehandelt werden.